Aufbruch in eine neue technologische Ära

Die zweite Generation der Quantentechnologien verspricht disruptive Innovationen, die erhebliche Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft haben können und auch sicherheitspolitisch relevant sind. 

Die zweite Generation der Quantentechnologien verspricht disruptive Innovationen, die erhebliche Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft haben können und auch sicherheitspolitisch relevant sind. Ähnlich wie es etwa bei der Satellitentechnik in den späten 1960er Jahren oder bei der Digitalisierung in den 1990er Jahren der Fall war. Der Wettlauf um die industrielle Realisierung der neuen Quantentechnologien hat international bereits begonnen. Deutschland verfügt über eine große Expertise in der Quantenphysik – und damit über gute Voraussetzungen, um auch die Entwicklung von Quantentechnologien der zweiten Generation frühzeitig in Anwendungen nutzbar zu machen und ihre Entwicklung international mitzugestalten.

Agendaprozess mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft

Die Bundesregierung wird den Übergang von einer weitgehend wissenschaftlich getriebenen Erforschung der Quantenphysik hin zu Anwendungen der Quantentechnologien politisch begleiten und gestalten. Dazu haben das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) sowie das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) eine ganzheitliche Strategie zur Entwicklung der Quantentechnologien erarbeitet: das Rahmenprogramm „Quantentechnologien – von den Grundlagen zum Markt“. Zur Vorbereitung hat die Bundesregierung einen umfangreichen Agendaprozess mit Wissenschaft und Wirtschaft durchgeführt. Als Ergebnis entstanden Expertenpapiere aus der Wissenschaft (Konzeptpapier der Nationalen Initiative zur Förderung der Quantentechnologie) und der Industrie (Förderung von Quantentechnologien – Positionspapier der Deutschen Industrie).