Rückblick: Das BMBF auf der LASER World of PHOTONICS

Messestand mit Menschen
LASER Messestand

Der BMBF-Messestand bot Informationen rund um die Forschungsförderung und spannnende Exponate aus dem Bereich der Quantentechnologien. Bild: bundesfoto/Kurc/BMBF

Vom 26. bis zum 29 April öffnete die LASER World of PHOTONICS in München zum 25. Mal ihre Tore – diesmal mit einer Premiere, der ersten World of QUANTUM, einer eigenen Ausstellungsfläche für die Quantentechnologien. Auch das BMBF war mit zahlreichen Aktivitäten vor Ort vertreten.

Der Messestand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) war die gesamte Woche über gut besucht. Zahlreiche Interessierte informierten sich über die Fördermöglichkeiten im Bereich der Quantensysteme. Auch die beiden Exponate – zum einen Komponenten eines Quantencomputers aus dem Förderprojekt Q-Exa (Kryostat und supraleitender Quantenchip), zum anderen Quantenwürfel zur Veranschaulichung quantenmechanischer Verschränkung aus dem Projekt QUANTA – sorgten für regen Zulauf. Der Austausch unter den Besucherinnen und Besuchern und dem Fachpersonal am Stand war entsprechend groß.

BMBF Networking Event Quantum Computing

Beim BMBF Networking Event Quantum Computing in Halle A4 trafen sich erstmalig Beteiligte aus den Forschungsprojekten der BMBF Fördermaßnahmen „Quantencomputer-Demonstrationsaufbauten“, „Quantenprozessoren und Technologien für Quantencomputer“ und „Enabling Technologies für die Quantentechnologien“ in großem Rahmen. Über 300 Expertinnen und Experten kamen nach München, um den inspirierenden Vorträgen aus den Projekten zuzuhören und sich bei Postersessions mit über 173 Postern über den Stand von 26 Forschungsprojekten zu informieren. Das Besondere des Events: Der offene Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmenden und die Einblicke in die technologischen Herausforderungen der einzelnen Quantum Computing Plattformen.

Gemeinschaftsstand OPEN PHOTONIK PRO

Auf dem Gemeinschaftsstand OPEN PHOTONIK PRO in Halle B5 stellten zehn Forschungsprojekte aus den BMBF-Fördermaßnahmen „Open Photonik Pro“ und „Quantum aktiv“ ihre Ergebnisse vor. Alle Projekte sind tief in der Maker-Szene verwurzelt – daher die vielen DIY-Produkte und -Lösungen, die von Interessierten vor Ort bewundert und ausprobiert werden konnten. Zusätzlich gab es an drei Tagen im Forum Vorträge mit anschließender Diskussionsrunde zu Sicherheitsaspekten von Laser-Cuttern (Teja Philipp, Mr Beam), den digitalen Zertifikaten Open Badges (Thomas Bartoschek, re:edu) und einen Erfahrungsbericht zu den Open Photonik Pro Make@thons (Prof. Dr. Dirk Berben, Fachhochschule Südwestfalen).

Alumni Treffen der Quantum Futur Akademie

Das BMBF hatte auch die ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Photonik und Quantum Futur Akademien 2018 bis 2020 auf die Messe eingeladen. Dr. Fabian Lausen vom Referat 514 „Quantentechnologien; Quantum Computing“ im BMBF begrüßte die Studierenden herzlich und stimmte sie auf drei spannende Messetage ein. Zum Programm gehörten informative Rundgänge, Treffen mit bedeutenden Unternehmen im Bereich der Photonik und der Quantentechnologien und natürlich ein gemeinsames Abendessen. Die Nachwuchsakademie rund um die Quantentechnologien ist Teil des Quantum Futur Programms der Bundesregierung.

Qiskit Hackathon@World of Quantum

Beim vom BMBF, IBM Quantum und der Messe München organisierten Qiskit Hackathon@World of Quantum in Halle A4 traten neun Nachwuchsteams an, um in 24 Stunden diverse Aufgaben aus den Quantentechnologien mit Qiskit, einem von IBM entwickelten Open-Source Software Development Kit für Quantencomputer, zu lösen. Die Jury war sehr zufrieden mit den Ergebnissen – insbesondere die schnelle Integration von Teilnehmenden ohne technisches Basiswissen überraschte sie positiv. Das Gewinnerteam Q&AoA mit Irene Ipe, Nicolas Thill, Petr Ivashkov, Carla Weidne und Lukas Klement freute sich sehr über die Auszeichnung und das Preisgeld von 2.500 Euro.

Girls‘ Day

Der Messestand des BMBF war auch Anlaufstelle für die 14 Schülerinnen des diesjährigen Girls‘ Day. Der bundesweite Aktionstag vermittelt Mädchen Einblicke in Tätigkeiten, die sie für die eigene Berufsauswahl meist nicht in Betracht ziehen.
Frau Dr. Ulrike Geiger vom Referat 514 „Quantentechnologien; Quantencomputing“ des BMBF ermutigte die Schülerinnen dazu, MINT-Berufe auszuprobieren. Bei einem gemeinsamen Rundgang erkundeten die Mädchen die Messe. Organisiert wurde der Girls‘ Day vom Deutschen Museum, dem BMBF-Förderprojekt QUANTA und der Agentur für Arbeit München.

Europäische Technologieplattform Photonics21

Auf dem Infostand „Photonics21“ konnten sich Interessierte einen Überblick über die Aktivitäten der europäischen Technologieplattform verschaffen.

Weitere Informationen

 

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Menschengruppen vor Posterwänden
Postersession

Mit insgesamt 33 Vorträgen und zahlreiche Postersessions bot das BMBF Networking Event Quantum Computing den Teilnehmenden ein umfangreiches Programm. Bild: bundesfoto/Kurc/BMBF

Frau vor technischem Gerät
Open Photonik Pro Stand

Photonik zum Anfassen: ein remotefähiges Michelson-Interferometer aus dem Open Photonik Pro Projekt LichtwerkstattPro. Bild: bundesfoto/Kurc/BMBF

Gruppenbild mit zwölf stehenden Personen
QFA Alumni

Dr. Fabian Lausen vom BMBF (6. v. l.) im Kreise der Alumni vergangener Quantum Futur Akademien. Bild: bundesfoto/Kurc/BMBF

Gruppenbild auf Bühne mit vielen Menschen
Qiskit Hackathon

Beim diesjährigen Qiskit Hackathon traten 45 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in neun Teams gegeneinander an. Bild: bundesfoto/Kurc/BMBF

Girls' Day

Dr. Ulrike Geiger vom BMBF im Gespräch mit den Mädchen des Girls' Day. Der Mädchenzukunftstag ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen weltweit. Bild: bundesfoto/Kurc/BMBF